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Kuriosum - lentzmusik.de
 
Vielgesicht Gönner ...  


Quelle Foto: Phönix, 22.10.2010

Ein Schelm, wer anderes denkt.

01.02.2010

Stuttgart: S-21

Nach Gönners Einsatz für S21 darf man gespannt sein, wann diese Dame einen gut dotierten Posten im Unternehmen Bahn bekommen oder sonst wo tätig wird:

"11. Oktober 2010: Nach Informationen von Handelsblatt Online ist die Landesumweltministerin für die Stiftung eines Shoppingcenter-Betreibers tätig, der in ein gigantisches Einkaufszentrum auf dem S-21-Gelände investieren will. Dabei geht es immerhin um eines der größten privat finanzierten Immobilienprojekte Deutschlands."

http://stuttgart-21-kartell.org/allgemein/tanja-goenner Hier gibt es noch mehr zu entdecken, Oettinger ...

 

Sie wissen, wozu es Gesetze gibt? Zum Schutz des Geldes vor dem Pöbel
!

Der Skandal mit den Skandalen -1-
Steuerhinterzieher - von Stehlern und Hehlern
 


Quelle Foto: zdf, 30.01.2010

Die Botschaft ist klar:

Gesetze sind für euch da unten. Für uns hier oben, die feinere Gesellschaft, gelten andere Maßstäbe.

01.02.2010

Auszüge eines Kommentars von Heribert Prantl:
"Also verweigern die schweizerischen Behörden Auskünfte über die Steuerflüchtlinge und sorgen so dafür, dass der deutsche Staat die Straftaten nicht ermitteln kann.

Es handelt sich um eine Art Strafvereitelung - und um ein bewusstes und ein gewolltes Zusammenwirken der schweizerischen Banken und des schweizerischen Staates mit deutschen Straftätern. Der Vorteil, also die Beute, wird geteilt.

Jeder der drei hat etwas davon; der deutsche Staat aber hat den Schaden. Kollusion, unerlaubtes Zusammenwirken also, ist also das Geschäftsmodell der Schweiz. Angesichts dessen ist das schweizerische Lamento über einen eventuellen Ankauf von Daten über Steuerflüchtlinge ein wenig heuchlerisch."
(SZ, 01.02.2010)

"Dieses Lamento lässt nämlich die eigene fragwürdige Rolle in der ganzen Geschichte außer Acht: Man figuriert selbst als Hehler des verschobenen Geldes, bezeichnet aber die Aufklärungsversuche dessen, der zu seinem Geld kommen will, als Hehlerei. Das ist nicht sehr ernst zu nehmen.

Ernster zu nehmen sind die Bedenken in Deutschland, wonach sich der Staat nicht in Geschäfte mit zwielichtigen Figuren einlassen darf: Der Staat soll nicht dealen; der Strafprozess ist kein Bazar, auf dem sich der Staat Beweismittel oder Geständnisse einkauft und dafür allerlei Vorteile gewährt; die Wahrheit darf nicht um jeden Preis erforscht werden.

Erstaunlich ist freilich, dass vor allem diejenigen Politiker, die sonst keine Bedenken gegen gekaufte Kronzeugen, gegen V-Leute und sonstige heikle Ermittlungsmethoden haben, vor dem Ankauf von gestohlenen Bankdaten warnen. Das weckt den Verdacht, dass die sonst probaten unfeinen Methoden dann nicht angewendet werden sollen, wenn es gegen die feinere Gesellschaft."
(SZ, 01.02.2010)

Der Skandal mit den Skandalen -2-
Kritik an Landtagspräsidentin in NRW
30.000 Euro so nebenbe
i
(SZ, 29.01.2010)
Norbert Thiemann bemerkt dazu in seinem Kommentar in der WN in Richtung Politikverdrossenheit:
"Wer als Landespolitiker für sage und schreibe zwei Beitratssitzungen im Jahr 30.000 bzw. 22.500 Euro kassiert und offenbar nicht eine Sekunde lang in einem Anflug von Parlamentarier-Manier darüber nachdenkt, ob dieses Honorar politisch in Ordnung ist, der darf sich nicht wundern, wenn isch der Wähler kopfschüttelnd abwendet von diesen Vertretern der politischen Kaste." (WN, Nr.25/4.Woche, 30.01.2010)

30.01.2010
Der Skandal mit den Skandalen -3-
NRW-FDP im Wahlkampf - wer's glaubt ...
 


Quelle Foto: ard, 30.01.2010

"Andreas Pinkwart hat genügend Ämter, in denen er eine Mehrwertsteuersenkung für Hotels hätte verhindern können: Pinkwart ist stellvertretender FDP-Vorsitzender, focht aber bei den Koalitionsverhandlungen für die Steuersenkung. Pinkwart ist Vize-Ministerpräsident der Landesregierung in Düsseldorf, die aber im Bundesrat für die Steuersenkung stimmte."
(SZ, 31.01.2010)

31.01.2010

Der Skandal mit den Skandalen -4-
Der goldene Handschlag bei der BayernLB
bis dato 3,75MilliardenEuro Schaden, Belohnung: 1,5Millionen

"Abgang nach BayernLB-Desaster: 1,5 Mio für Ex-Sparkassenchef
Mit einer Gehaltsfortzahlung von 1,5 Millionen Euro kann sich der ehemalige bayerische Sparkassenpräsident verabschieden. Der Verbandsvorstand hat dem Kompromiss zugestimmt, weil die Rechtslage für den wegen des BayernLB-Debakels geschassten ehemaligen CSU-Politiker spricht." (n-tv, 30-01-2010)
"Naser hatte als Aufsichtsrat der BayernLB im Jahr 2007 zusammen mit CSU-Politikern und Landesbank-Managern die Übernahme der österreichischen Tochterbank Hypo Group Alpe Adria durch die BayernLB betrieben. Dies brachte dem Freistaat Verluste in Höhe von 3,75 Milliarden Euro ein. Die Sparkassen warnten vor möglichen neuen massiven Belastungen durch das Milliardendebakel der Landesbank." (welt.de, 23.12.2009)

30.01.2010

Der Skandal mit den Skandalen -5 und 6-
-Volljurist Wüst zockt 5.000,-Euro ab (5)
-eine Stunde Rüttgers für 6.000,-Euro (6)

 


Quelle Foto: WDR, 11.12.2009

"Der Bund der Steuerzahler hält die Erklärung von Wüst, ihm sei das nicht bewusst gewesen, für wenig glaubhaft. "Als Volljurist hätte er wissen müssen, was er unterschreibt", urteilt der Chef der (sic) Steuerzahlerbundes in Nordrhein-Westfalen, Georg Lampen." (WDR, 01.12.2009)

11.12.2009
und
20.02.2010

"Unter vier Augen
Eine Stunde Rüttgers für 6000 Euro

Die CDU in NRW wirbt um Sponsoren. Werbemittel: ein vertrauliches Gespräch mit Ministerpräsident Rüttgers. Der Partei scheint die Offerte nun peinlich zu sein.
6000 Euro kostet es Unternehmer, wenn sie auf dem Landesparteitag der CDU in Nordrhein-Westfalen einen vertrauliches Gespräch mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) wünschen. Dies ergibt sich aus Werbebriefen der Partei an potenzielle Sponsoren. Die CDU in Nordrhein-Westfalen räumte die Existenz der Briefe ein und bedauerte, "wenn mit diesen Schreiben ein falscher Eindruck entstanden ist".
Das Magazin Spiegel berichtet in seiner neuen Ausgabe von dem Angebot der Landes-CDU. Demnach wird Kunden in den Briefen angeboten, für 20.000 Euro ein so genanntes Partnerpaket für den Parteitag kaufen zu können. Das Paket sieht neben einem mehr als 15 Quadratmeter großen Stand auch "Einzelgespräche mit dem Ministerpräsidenten und den Minister/innen" vor. Für 14.000 Euro gibt es einen kleineren Stand, ohne eine vertrauliche Unterredung.
Der Sprecher der CDU Nordrhein-Westfalen, Matthias Heidmeier, erklärte mit Blick auf den Spiegel-Bericht, die Briefe "erwecken an einigen Stellen einen falschen Eindruck". Ebenso sei "der Sprachgebrauch in einigen Punkten falsch". Generalsekretär Hendrik Wüst "bedauert, wenn mit diesen Schreiben ein falscher Eindruck entstanden ist"." (Hvh.v.Lentz)
DieZeit, 20.02.2010

 

Hartz-IV ins Arbeitslager - die Banker auch?
 


Quelle Foto: n-tv, 17.01.2010
"Wir müssen jedem Hartz-VI-Empfänger abverlagen, dass er als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung einer Beschäftigung nachgeht, auch niederwertige Arbeit im Zweifel in einer öffentlichen Beschäftigung."

"Koch hat eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger" (SZ,16,01,2010) gefordert.

Und tatsächlich, allein im ersten Quartal 2009 gab der Bund 5,6Milliarden € für das ALGII aus (Soll 2009 gesamt: 22Mrd.€; siehe Tabelle unten).

Die großen Jungs hatten da schon richtig zugelangt. Am 11.02.2009 meldete die Tagesschau:
"Rettungsmaßnahmen für Hypo Real Estate
100 Milliarden Euro und kein Ende"


Im Umkehrschluß sollte Koch doch lieber die Banker bitten, ihre Arbeit einzusellen, angesichts des Schadens, den sie angerichtet haben.

16.01.2010

Hartz-IV ins kommunale Arbeitslager. Geht es aber ums richtig große Geld, Rettungsschirm (für gierige Banker etwa), dann hört sich das so an:
"Natürlich sehen wir das Problem. Wir lassen uns durch diese Hunderte von Milliarden Euro jedoch nicht verunsichern."
(Otto Bernhardt (CDU), Vorsitzender der Arbeitgruppe Finanzen, am 22.01.2009; Link hier)

Bundesfinanzministerium-Tabelle3 hier

 

 


'Wachstumslobbygesetz': Muttis Weihnachtseinkauf
Im Warenkorb liegen diverse Ministerpräsidenten
"Die Kanzlerin stellt den Ländern einen finanziellen Ausgleich für die Steuersenkungen in Aussicht - genau davor warnt aber die SPD."
(SZ, 15.12.2009)

oder:
"Merkels neuer Bettvorleger
Natürlich ist er eingeknickt. Das war absehbar. Ein langer Abend am Kamin (...)
Kein namhafter Ökonom, der das Gesetz gutheißen würde, der gar nennenswerte Wachstumseffekte voraussagen könnte, wie der Name des Gesetzes glauben machen will."
(SZ, 18.12.2009)

15.12.2009
und
18.12.2009

Was will uns der Minister damit sagen?

Diese halbseitige Anzeige fand sich auf Seite sieben der Ausgabe der Zeit vom 03.12.2009.
Möchte uns der Mini vielleicht mitteilen, daß ihm in Sachen Umwelt gerade ein Licht aufging?
Wenn ja, dann hat Dr. Röttgen offenbar keine Kosten gescheut, welche mit der Veröffentlichung dieses Geistesblitzes als halbseitige Anzeige in der Zeit verbunden waren. Ob der Gutmensch dies aus eigener Tasche zahlte, bleibt jedoch unklar.
03.12.2009

Halbmond und Vollmond
 


Quelle Foto: ZDF, 09.11.2009

Apropos Toleranz:
Der türkische Premier rief gerade seine Landsleute in aller Welt dazu auf, ihre Guthaben aus der Schweiz abzuziehen.
Das Bild links zeigt, was Christen in der Türkei Erdogans alles nicht dürfen.

09.12.2009


Kreuze und Türme
 


Quelle Foto: ARD, 30.11.2009

Kaum jemand regt sich über das Urteil des EuGH auf: "Das Kruzifix im Klassenzimmer verletzt die Menschenrechte" (SZ, 04.11.2009).Geht es jedoch um den Islam, schwellen den sog. Eliten Europas bedenklich die Halsadern.
Die Vertreter des Islam

30.11.2009
04.11.2009

fühlen sich diskriminiert, "geschockt, sind sprachlos" (Albogan, "Tagesthemen", 30.11.2009). Andere sehen die Grundrechte verletzt. Jedoch hinter vorgehaltener Hand werden geschäftliche Einbußen und - natürlich - Attentate befürchtet.
Langsam frage ich mich, wo ich eigentlich lebe. Europa ist - ob man es nun wahrhaben will oder nicht - erbaut auf einer jüdisch-christlichen Struktur, und zwar genau in dieser Reihenfolge.
Und daß die Menschen Angst haben vor einer Religion, die überall in der Welt Attentate verübt, deren offizielle Vertreter sich darüber hierzulande nicht erregen, sich aber gekränkt fühlten, wenn ein Volksbegehren gelingt, obwohl sie immer noch ihre Religion ausüben können, anders als Christen in den meisten muslimischen Ländern, ist doch wohl allzu nachvollziehbar.

Übrigens: Der erste Katholik der Republik, Alois Glück, meinte zum Schweizer Votum gegen die Minarette: "... die Freiheit muß gegeben sein ...". (Deutschlandfunk, 01.12.2009. Solch klare Worte hätte ich mir vom Streichelzoo der Katholiken auch gegen das Kruzifix-Urteil gewünscht.

Ad Toleranz: Was die Muslime in Europa einfordern, Toleranz, ist überall dort, wo Muslime die Mehrheit haben, in der Minderheit.

 

Besonderes Merkmal: Angepaßt
die neue 'Proporz'-Ministerin für Gesundheit
 


Quelle Foto: ZDF, 27.11.2009

Nicht verheiratet, keine Kinder, null Berufserfahrung. Die Doktorarbeit, Typ II, durch Unterstützung anderer erstellt, aber ungeheuer gut vernetzt. Der Mentor heißt Koch, Roland Koch.
Was hier abgeht, ist dem

30.11.2009

gut ausgebildeten Arbeitslosen, dem perspektivlosen Schüler wirklich nicht mehr zu erläutern. Lesen Sie hier mehr: Spiegel, 30.11.2009
Das schwarze Netz von Frau Doktor. Neu-Ministerin Kristina Köhler (SZ,30.11.2009)
Ich, Kristina Köhler. Die Welt der Familienministerin (SZ.30.11.2009)

 

Wickert rechnet mit Öffentl.-rechtlichen ab
 

"ARD-Star Wickert rechnet mit ARD und ZDF ab
19.11.2009, 09:37" (Süddeutsche, 19.11.2009)
Mir aus dem Herzen gesprochen.

19.11.2009


Westerwelle: Versprochen. Gehalten!
 


Quelle Foto: ZDF, 02.11.2009

"Am Ende dieser Legislatur-periode werden wir weder einen ausgelichenen Haushalt noch ein grundlegend anderes Steuersystem haben."
Bundesfinanzminnister Schäuble, 02.11.2009

02.11.2009


Gleich und gleicher:
Susi Sorglos-Wolski - Beruf: Richterin
"Die Frau lässt sich nicht blicken, deretwegen der Prozess gegen einen Rechtsanwalt wegen Steuerhinterziehung vor dem Landgericht Darmstadt schon vor Beginn zum Politikum in Hessen geworden ist. Alleine nimmt Michael Wolski, 61, im großen Sitzungssaal 3 auf der Anklagebank Platz, auf die nach Ansicht von Justizkritikern auch seine Frau Karin gehörte. Schließlich geht es in dem Verfahren unter anderem um mutmaßlich hinterzogene 1,7 Millionen Euro Einkommensteuer. Zu der wird das Paar gemeinsam veranlagt.
Karin Wolski profitierte obendrein persönlich von den dubiosen Überweisungen in Millionenhöhe einer reichen, alten Dame, um die sich das Verfahren dreht.

Dennoch billigt die Staatsanwaltschaft Karin Wolski zu, für all das nicht verantwortlich zu sein, weil Steuererklärungen gemeinhin Sache der Ehemänner seien. Juristen nennen das die "Hausfrauenregelung". Das ist grotesk; schließlich ist die in der hessischen CDU und in die Staatskanzlei von Ministerpräsident Roland Koch hinein bestens vernetzte Karin Wolski eine der höchsten hessischen Richterinnen. Als Mitglied im Staatsgerichtshof entscheidet sie bei Bedarf über die Rechtmäßigkeit des Landeshaushalts. Über ihre eigene Steuererklärung soll sie aber nicht Bescheid wissen. Für die Jahre 1999 bis 2002 gaben die Wolskis gar keine Steuererklärung ab." (SZ, 28.10.2009)
Hier die Links zur Süddeutschen und Susi Sorglos-Wolski:
Teil1: http://www.sueddeutsche.de/politik/959/485386/text/
Teil2: http://www.sueddeutsche.de/politik/959/485386/text/7/
Leider arbeiten diese Links nicht mehr. Gut, daß der politisch Interessierte die Dinge bei Zeiten archiviert. Lesen Sie hier, was die SZ am 25.08.2009 schrieb:

Mehr Infos hier: http://www.die-richterin.com/seite_aktuelle_artikel.html

28.10.2009

Neues Spiel, neues Glück
 

"Goldman Sachs meldet fürs dritte Quartal ein Ergebnis von 3,2 Milliarden Dollar, viermal mehr als vor einem Jahr. Die Boni für 2009

22.10.2009

werden im Durchschnitt 700.000 für jeden der 32.000 Angestellten betragen. J.P. Morgan meldet gar 3,6 Milliarden Gewinn.(...)
Zwar hatte die Fed (Zentralbank (die in den USA in Privathand ist; Anm. Lentz)) Bear Stearns zu helfen versucht, aber nur halbherzig, und deshalb konnte J.P. Morgan den Konkurrenten für ein Dreizehntel seines einstigen Wertes schlucken. Washington Mutual, die sechstgrößte Bank, wurde vom Bund an Morgan für ein Butterbrot zwangsverkauft. Fazit: Je weniger Konkurrenz, desto mehr Gewinn.(...)
Goldman hat das meiste Geld im Rohstoff- und Devisenhandel verdient – und wenig mit Eigeninvestitionen, die die Konjunktur beflügeln.(...)
Inzwischen gilt: Die Großen sind mit Staatshilfe noch größer und »systemischer« geworden; sie wissen, dass sie beim nächsten Mal erst recht gerettet werden. Das nennt man nicht Marktwirtschaft, sondern Marktbereinigung. Je weniger Mitspieler, desto höher die Macht und die Marge. Wer diesen Teufelskreis zu durchbrechen versteht, kriegt den nächsten Nobelpreis in Ökonomie."
(Die Zeit, 22.10.2009)


Solms
seine Durchlaucht weilte wohl länger im Urlaub
 


Solms (Mitte); Quelle Foto: ZDF, 27.09.2009

Hermann Otto Prinz zu Solms-Hohensolms-Lich, auch bekannt als Hermann Otto Solms, Finanzexperte der FDP, gibt sich völlig überrascht ob des desolaten Zustandes der Bundesfinanzen. Aha. Wo

11.10.2009

war der denn in den letzten Monaten?, fragt sich da der geneigte Leser.
"Solms' Analyse ist ein unfreundlicher Akt gegen die Union, was diese überstehen wird. Leider ist die Analyse auch noch falsch. Die Haushaltslage hatte sich in der großen Koalition bis 2008 deutlich verbessert, auch wenn sie bei mehr Entschlossenheit noch besser hätte sein können.
Dass aber jetzt Rekordsummen an neuen Krediten aufgenommen werden müssen, ist nicht die Folge schwarz-roten Versagens, sondern es liegt an der Wirtschafts- und Finanzkrise. Zu deren Ursachen zählte der ungehemmte Marktliberalismus. Den vertrat in Deutschland keine Partei so überzeugt wie die FDP.
Die FDP hat das Loch mitzuverantworten
Freundlicherweise hat sie sich auch an der Krisenbekämpfung beteiligt: Im Bundestag hat die FDP dem 480-Milliarden-Rettungsschirm für die Banken zugestimmt. Im Bundesrat haben die Liberalen für das milliardenschwere Konjunkturprogramm der damaligen Bundesregierung votiert. Und die schwarz-gelben Regierungen der betroffenen Bundesländer haben sich sogar für die Opel-Rettung ausgesprochen. Die FDP hat mit dem Geld des Steuerzahlers viel Gutes getan. Sie redet nur nicht so gerne darüber." Kommentar in der SZ, 12.10.2009


Diplomatie geht anders ...
jedoch - analytisch korrekt
 


Quelle Foto: ZDF, 07.10.2009

Dr. Sarrazin gab in jüngster Vergangenheit oft genug Anlaß zum Ärgernis. Berüchtigt ist seine scharfe Zunge. Auch jetzt greift er mit den Formulierungen mal wieder ordentlich ins Klo.
Jedoch diesmal ist der Mann nicht auf dem Holzweg.

03.10.2009

Der Bezirksbürgermeister Buschkowsky, anerkannter Integrationsexperte, aufgewachsen in Neukölln, gab Sarrazin im Ansatz recht:
"07. Oktober 2009 23.00 Uhr, dpa
Laut Buschkowsky kommt Sarrazin in seinen Ausführungen zur Integrationspolitik den Realitäten sehr nahe.
Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin können mit seinen umstrittenen Äußerungen zur Migrationspolitik nach Ansicht des Neuköllner Bezirksbürgermeisters Heinz Buschkowsky weder Volksverhetzung noch Menschenfeindlichkeit unterstellt werden. Im analytischen Teil seiner Ausführungen zur Integrationspolitik komme er den Realitäten sehr nahe, sagte Buschkowsky der in Frankfurt (Oder) erscheinenden „Märkischen Oderzeitung“." (BZ, 07.10.2009)


Der Titel, das Schloss, die Stiftung ...
 


Quelle Foto: ZDF, "heute", 25.07.2009

Familie Guttenberg geht stiften
"(...) Urkundlich verbrieft ist das Adelsgeschlecht dort seit dem 12. Jahrhundert ansässig; ihr Familienschloss hoch über dem Dorf Guttenberg stammt aus dem 14. Jahrhundert.

04.10.2009

Umso größer ist das Erstaunen, dass die Guttenbergs ihr abgeschirmtes Anwesen zum österreichischen Besitztum umdeklariert haben. Am 31. Oktober 2008, einen Tag nach Guttenbergs Berufung zum CSU-Generalsekretär, gingen dessen Vater und Bruder, Georg Enoch und Philipp von und zu Guttenberg, im österreichischen Kurort Semmering zu einem Notar. Sie gründeten die "Freiherrlich von und zu Guttenberg’sche Familienstiftung", zu deren Vermögen das Schloss bei Kulmbach gehört.
(...) Dass ein Nebeneffekt eine Steuerersparnis sein könnte, weisen die Stifter weit von sich. Allerdings: Österreicht hat nur wenige Monate vor der Beurkundung von Semmering die Erbschaftsteuer abgeschafft. (...)
Sein Bruder Karl-Theodor hat mit der Stiftung jedenfalls nichts zu tun. Teile des Familienvermögens wurden offenbar schon vor Jahren unter den Brüdern aufgeteilt." (SZ, 04.10.2009)

Religion mit explosiven Argumenten
 


Quelle Foto: ZDF, "heute-journal", 18.09.2009


Und erneut ein potentiell explosives Beispiel für 'gelungene' Integration und Demokratieverständnis.

Süddeutsche, 18.09.2009

18.09.2009


Zocken bis der Steuerzahler kommt ...
 


Quelle Foto: Die Zeit, 10.09.2009, Nr.38, S.12

Herr Joffe greift in seiner Kolumne in DieZeit einige interessante Vorschläge zum Verhältnis von Bonus zu Malus auf. Er enttarnt die Zockerei als legales Schneeballsystem, an dessen Ende der Steuerzahler steht.
Doch Joffe befürchtet, daß die Bonus-Schelte lediglich eine Ersatzhandlung darstellt. Wohl wahr.
http://www.zeit.de/2009/38/Zeitgeist-38

10.09.2009


Susi Sorglos-Wolski - Beruf: Richterin
Wenn der HartzIV-Kandidat gegenüber der Behörde eine Unregelmäßigkeit z.B. mit "Weiß nicht!" beantwortet, entwickelt die Behörde weltrekordverdächtige Geschwindigkeit, denn selbst bei kleinsten Unstimmigkeiten ist die Behörde mißtrauisch; quasi apriorisch.

Ganz anders, wenn richtig viel Geld im Spiel ist. Dann wundert sich niemand darüber, daß eine gestandene und selbstbewußte Frau, eine hohe Richterin, zuhause das kleine Ehemäuschen ist, das die Steuerdinge allein ihrem Mann überläßt. Da wundert sich niemand, daß die toughe Richterin sich nicht wunderte, als plötzlich ein Ferrari vor der Türe stand. Niemand wundert sich, daß die Richterin sich nicht einmal bei ihren Ehemann wegen des neuen Gefährts erkundigt hat. Offenbar finden es alle normal, daß die schicke Karre auch noch auf sie zugelassen ist.
In welcher Bananenrepublik leben wir denn eigentlich?

Hier die Links zur Süddeutschen und Susi Sorglos-Wolski:
Teil1: http://www.sueddeutsche.de/politik/959/485386/text/
Teil2: http://www.sueddeutsche.de/politik/959/485386/text/7/
25.08.2009

Das Wohnzimmer des Dr. Joe ...
 



Quelle Fotos: "Tagesschau", DasErste, 24.08.2009

Dienstwagen, Partys ..., der Steuerzahler richtet's schon.

'... und bringen Sie doch ein paar Freunde mit.'

"Als Josef Ackermann im Februar 2008 sechzig Jahre alt wird, richtet Angela Merkel ein Essen für ihn im Bankettsaal des Kanzleramts aus. 25 Gäste seiner Wahl darf Ackermann einladen. Wenn er zu früh zu einem Termin ins Kanzleramt

24.08.2009

 

kommt, lässt man ihn nicht auf dem Flur warten wie jeden anderen Gast, sondern führt ihn in eines der Büros im Seitenflügel, die eigentlich Staatsgästen vorbehalten sind."
(DIE ZEIT, 02.04.2009 Nr. 15)


Banker, Boni, Bankhaussagen ...
 


Quelle Fotos: ZDF, 15.07.2009

"Das Argument 'Meine guten Leute gehen, wenn ich ihnen nicht mehr zahle' kann ich generell nicht nachvollziehen', sagt Armen Simon, Partner bei der Personalberatung Spencer Stuart. Die Nachfrage selbst nach guten Leuten sei nicht so groß,

20.08.2009

 

dass Investmentbanker einfach die Stelle wechseln könnten. Die Banken rekrutierten bisher nur sehr selektiv neues Personal. 'Es werden trotzdem wieder höhere Boni gezahlt, weil die Profis unter den Investmentbankern wissen, wie sie den nötigen internen Druck aufbauen können', erklärt Simon.
Der Druck zeigt Wirkung. Die US-Bank Goldman Sachs hat bis zur Jahresmitte 11,4 Milliarden Dollar – also umgerechnet 7,9 Milliarden Euro – für Bonuszahlungen beiseite gelegt. 'Angesichts dieser Rückstellungen wissen die Banker, dass ihre Boni so hoch ausfallen werden wie noch nie', berichtet Can Toni Yilmaz, Headhunter bei der Personalberatung Michael Page. 'In Großbritannien und den USA sind zurzeit auch Garantieboni wieder üblich', erzählt Thomas Raab von der Finanzberatung Oliver Wyman. Dabei wird eine Sonderzahlung für ein Jahr garantiert – ein Widerspruch zur Idee der leistungsabhängigen Vergütung. Banken wiederum, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, haben die Fixgehälter erhöht, berichten Personalberater übereinstimmend. Die Begründung ist immer die gleiche: Gute Leute müssen gehalten werden. Doch Headhunter lassen dieses Argument nur für wenige Fälle gelten: 'Nur den besten zehn Prozent muss tatsächlich ein höherer Bonus gezahlt werden, damit sie bleiben', sagt Yilmaz."
Die Zeit, 20.08.2008 (Hvh.v.Lentz)


Warum Frau Schmidt im Inland einen Dienst-Panzerwagen benötigt, leuchtet ein. Aber warum im Ausland?
 


Quelle Foto: BR, 15.07.2009
Ob Schmidt hier der Presse den Spritverbrauch des Dienstwagens zeigt?

"Der vergangene Urlaub war privat. So hatte es Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) erklärt, den geldwerten Vorteil werde sie versteuern.
Doch für die Jahre 2004 bis 2008 sieht es offenbar anders aus. Auch in diesen Jahren machte sie mit ihrem Dienstwagen Urlaub - und

17.08.2009

die Reisen des Dienstwagens zum Urlaubsort galten als Dienstfahrten und wurden somit nicht privat versteuert. Dies geht aus einem Schreiben ihres Ministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor, das der Rheinischen Post vorliegt und über das der Tagesspiegel berichtet.
'Für den Zeitraum 2004 und 2005 befand sich ein Dienstwagen aufgrund von Erfordernissen des Personenschutzes am Urlaubsort', heißt es in dem Schreiben." (SZ, 17.08.2009)

 


Palin for President?
Lügen zum eigenen Vorteil ...
 


Quelle Foto: ZDF, 24.10.2008

"Die Debatte in den USA über die von Präsident Barack Obama geplante Gesundheitsreform wird schärfer. Die ehemalige republikanische Kandidatin für das Vizepräsidentenamt, Sarah Palin, wirft Obama jetzt auf der Internet-Plattform Facebook vor, sein geplantes System führe zur Euthanasie alter und

09.08.2009

behinderter Menschen. (...) Palin, die vor kurzem als Gouverneurin des US-Staates Alaska zurückgetreten war, hat einen kleinen Sohn, der am Down-Syndrom leidet. In ihrem Facebook-Beitrag bezog sie sich auch auf ihn. 'Das Amerika, das ich kenne und liebe, ist nicht das, in dem meine Eltern oder mein Baby mit Down-Sydrom vor Obamas 'Todes-Gremium' werden stehen müssen, so dass Bürokraten auf der Basis ihres subjektiven Urteils über das 'Maß der Produktivität in der Gesellschaft' entscheiden können, ob sie die Gesundheitsversorgung wert sind.'"
Süddeutsche Zeitung, 09.08.2009, 11:09

Lesen Sie hier bitte mehr zur vermeintlich gläubigen Palin: ZDF


Warum Dr. Joe
plötzlich die Verstaatlichung gut fand ...
 


Quelle Foto: DasErste, 01.07.2009

Die Zeit fragt eingangs:
"Wie kann es sein, dass die ersten Banken schon wieder Milliardengewinne machen – während der Staat der Finanzwelt mit Milliarden aushelfen musste und auf Jahrzehnte hinaus hochverschuldet sein wird?"

30.07.2009

Hier die Antwort:
"Auf der Liste (der Gläubiger der HRE, Anm. Lentz) stehen große Namen der deutschen Finanzszene. Der Allianz-Versicherung schuldete die HRE rund 5,6 Milliarden Euro, der Münchener Rück 4,4 Milliarden Euro, der UniCredit mit ihrer Tochter HypoVereinsbank drei Milliarden Euro, der DZ Bank 2,9 Milliarden Euro, der Commerzbank 1,4 Milliarden Euro und der Deutschen Bank eine Milliarde Euro. (...)
Anders formuliert: All die Banken, Versicherungen und Hedgefonds, die der HRE Geld geliehen hatten, kamen indirekt in den Genuss einer staatlichen Subvention. Auch die Deutsche Bank. Auch die Allianz."
Die Zeit, Nr.32, 30.Juli2009, S.19

 


Wein, Weib und Gesang ... in Bayreuth
 

 

Minister und Gattin

25.07.2009


Quelle Fotos: ZDF, "heute", 25.07.2009

 

FDP-Vorsitzender und ...

25.07.2009


Das rot-grüne Milliardenspiel ...
 


Quelle Foto: "Das Milliardenspiel, ZDF, 21.07.2009, 21.00h

21.07.2009
" (...) Den großen deutschen Geldhäusern war das jedoch egal. Sie wollten bei der Jagd nach Rendite rund um die Welt dabei sein. Geld verdiene man heute mit Geld und nicht mit industrieller Produktion, so damals der Glaube in der Branche. Und die Politik spielte dabei mit: Anfang März 2003 präsentierte Schröders Finanzminister die Pläne für eine Finanzmarktreform, die alles verändern sollten: "Wir haben uns bei der Regelung zu den Hedgefonds bewusst für einen sehr liberalen Ansatz entschieden", erklärte Hans Eichel. "Deutschland wird damit zu der Reihe von Staaten gehören, die für den Vertrieb von Hedgefonds besonders günstige Rahmenbedingungen bieten." Kreditinstituten solle es erleichtert werden, Kreditforderungen und Risiken aus Kreditgeschäften in Deutschland zu verbriefen und am Kapitalmarkt zu refinanzieren. (...)
Was Rot-Grün begonnen hatte, setzte später die große Koalition fort."

Das Milliardenspiel, ZDF, 21.07.2009, 21.00h

"Skandalös sei es auch, wenn das Gesetz, das umstrittene Hedgefonds in Deutschland legalisiert, von einer Leihbeamtin mitgeschrieben wurde, die vom Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften nach Berlin entsandt und bezahlt wurde." - Also von einer Lobbyistin!
 

Wenn es nicht so traurig wäre ...
 


Quelle Foto: DasErste, "tagesschau", 11.07.2009

Mir wäre wohler, wenn Herr Mazyek und andere nicht immer nur die Opferrolle einnähmen.
Ja!, es handelt sich um eine schlimme und abscheuliche Tat! Und: Ausländerhaß geht gar nicht! Mir tut die Familie

11.07.2009

sehr leid und es schockiert mich, daß so etwas in Deutschland geschieht. Aber warum stehen plötzlich deutsche Politiker am Pranger? Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, doch auch wenn der Täter Inhaber eines deutschen Passes ist, so kam er doch erst 2003 aus dem russischen Perm in die BRD, brachte also eine auch derart sozialisierte Einstellung mit nach Deutschland. Das heißt natürlich nicht, Deutschland wäre frei von Chauvinismus. Gerade im Osten der BRD genießt das braune Zeug Zulauf.
Und nun zu der Opferrolle:
Wo waren Herr Mazyek und die Demonstraten als etwa am 11.04.2002 auf Djerba eine Synagoge gezielt von Muslimen in Brand gesetzt wurde und 22 Menschen starben, darunter 14 deutsche (christliche) Urlauber?
Wo waren Herr Mazyek und die Demonstraten als eine Gruppe französischer Muslime einen Juden entführten, ihn wochenlang quälten und den Geschundenen halb tot zum Sterben an den Bahngleisen aussetzten?
Wo sind Herr Mazyek und die Demonstraten, wenn Muslime täglich in der Welt unschuldige Frauen, Kinder und Männer aller Religionen in die Luft sprengen? Nun, ich kann es ihnen sagen. Dann hätte der Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland täglich mehrere Demonstrationen zu organisieren, um sich zusammen mit den Demonstranten von den Bluttaten der Muslime zu distanzieren. Oder will man es etwa gar nicht? Die Frage darf ja wohl gestellt werden.

 


Die Kreuzfahrer
lebten im Mittelalter. Mit den Worten des Sohnes Gottes hatten sie aber überhaupt nix zu tun (von wegen: liebe deinen Nächsten ... liebet eure Feinde). Auch ihnen versprachen die religiösen Führer das Paradies.
Gott sei es gedankt besaßen sie aber keine Atomwaffen ... im Mittelalter.
Den ewig Gestrigen im Islam könnten solche Waffen bald zur Hand sein:
"So Gott will, werden diese Atomwaffen nicht den Amerikanern in die Hände fallen, sondern von den Muslimen in Besitz genommen und benutzt werden gegen die Amerikaner.
Mustafa Abu al-Jasid, Taliban-Anführer in Pakistan, über den Fall, dass die Islamisten in Pakistan die Macht ergreifen könnten"
(Die Zeit, Nr.27, 25.Juni2009, S.2)

25.06.2009


Hamburg: die Grünen kommen in der Realität an
"Wattenmeer wird Weltnaturerbe
Die Unesco hat das Wattenmeer zum Weltnaturerbe erklärt - es steht nun auf einer Stufe mit Naturwundern wie dem Great Barrier Reef oder dem Grand Canyon.(...)
Dänemark und Hamburg hatten das Vorhaben zunächst unterstützt, waren dann aber abgesprungen."
(Man munkelt, wegen des Elbausbaus!!!; Hvh.vonLentz)
http://www.sueddeutsche.de/reise/995/473510/text/

26.06.2009


Silvio 'Münchhausen'
(s .Menü Spaßvögel: Münchhausen ist Italiener)
Kandidatur u. Baugenehmigung gegen Sex?
23.06.2009
"Einem Bericht der Londoner Times zufolge rufen die Sozialpsychologinnen Chiara Volpato, Angelica Mucchi Faina und Anne Maass darin zu einem Boykott auf: Präsidentengattinnen wie Michelle Obama oder Sarah Brown sollen dem G-8-Gipfel in L’Aquila im Juli fernbleiben. So könnten sie gegen die "sexistische" und "beleidigende" Einstellung Berlusconis gegenüber Frauen protestieren.(...)
Ermittlungen wegen Prostitution
Die Vorwürfe beziehen sich auf Partys, die der Ministerpräsident in seinem Dienstwohnsitz in Rom und in seiner Villa auf Sardinien gefeiert haben soll. Anfang Juni hatte die spanische Zeitung El País Fotos von Partys in Berlusconis Villa veröffentlicht, auf denen unter anderem Frauen beim Sonnen mit freiem Oberkörper und ein nackter Mann, der ehemalige tschechische Ministerpräsident Mirek Topolánek, zu sehen sind. Zeitungsberichten zufolge wurden einige der Fotos während der Silvesterfeier 2008 gemacht.(...)
 


Quelle Foto: RTL, "RTL-aktuell", 28.06.2009

D’Addorio (eine professionelle Partybegleiterin; Anm.Lentz) hat inzwischen offenbar sechs Tonbänder bei der Polizei abgegeben, auf denen Gespräche mit Tarantini zu hören sein sollen - laut der 42-Jährigen Beweise dafür, dass der

 

Unternehmer ein echtes 'System' zur Versorgung Berlusconis mit Partygästen aufgebaut habe. An einer Stelle soll Tarantini D'Addario auffordern, nach Rom zu kommen, 'weil er dich will'.
Die frühere Schauspielerin begründet die Veröffentlichung der Tonbänder damit, dass Berlusconi sich nicht an ein Versprechen gehalten habe: Angeblich hatte D’Addario Probleme mit Behörden - eine Baugenehmigung für ein Haus in Bari sei ihr verweigert worden. Der Premier habe ihr zwar dazu verholfen, als Kandidatin bei einer Kommunalwahl nominiert zu werden - die Baugenehmigung habe er ihr aber nicht verschafft."(Hvh.vonLentz)

 

LentzTipp: Fragen Sie doch einfach Ihre Familie, ob sie in einem Land urlauben möchte, dessen Regierungschef offenbar derart unmoralisch agiert. Auch hier glaube ich, die Antwort zu kennen. Sie könnten nun Ihren geplanten Urlaub in Italien mit Verweis auf Berlusconis Verfehlungen absagen: entweder polit. Unmoral oder Tourismus.

Ich fürchte aber, wenn das hier so weitergeht, daß Sie die nächsten Jahre nicht mehr werden in Urlaub fahren können. Sorry.

 


Schlachtsaison - europäischer Walschlachthof eröffnet demnächst in Dänemark
"Auf Madeira beginnt heute die 61. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC). Beobachter gehen davon aus, dass Japan weiterhin versuchen wird, das Walfangverbot auszuhebeln. Auch Island gibt nicht auf. Am Freitag wurde bekannt, dass ein isländisches Walfangschiff mit zwei getöteten Finnwalen in den Hafen zurückgekehrt ist. Finnwale stehen auf der Liste der bedrohten Arten. (...)
Dass es eher rückwärts geht, zeigt auch eine weitere Meldung der vergangenen Woche. Überraschend beantragte Dänemark, 50 Buckelwale töten zu dürfen. Als Grund gibt die dänische Regierung an, das Fleisch solle der Ernährung der Ureinwohner in Grönland dienen."
http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/
artikel/iwc_konferenz_startet_auf_madeira/
(Hvh. von Lentz)
Sehen Sie sich hier bitte die anmutigen Tiere und die mutigen Aktionen von GREENPEACE an.

22.06.2009

LentzTipp: Fragen Sie doch einfach Ihre Kinder, ob sie in einem Land urlauben möchten, daß Buckewale abschlachtet. Ich glaube die Antwort schon zu kennen. Sie könnten nun Ihren geplanten Urlaub in Dänemark mit Verweis auf den Walfang absagen. Man kriegt sie eben nur über die Kohle, leider: entweder Walfang oder Tourismus!  

"
Die Top 10 der Empfänger von EU-Agrarsubventionen
Unter den Empfängern der EU-Agrarsubventionen finden sich zahlreiche Großunternehmen - an der Spitze die Südzucker AG mit mehr als 34 Millionen Euro (2008). Hier die bislang bekannten Top 10 der Empfänger (ohne Bayern):

1.) Südzucker AG, Mannheim: 34.365.579,87 Euro
2.) Land Schleswig-Holstein: 10.277.767,82 Euro
3.) Emsland Stärke GmbH, Emlichheim/Niedersachsen: 8.124.878,77 Euro
4.) August Töpfer & Co. (gmbh & Co) KG, Hamburg: 7.393.378,99 Euro
5.) Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA), Bonn: 5.828.023,93 Euro
6.) Doux Geflügel, Grimmen/Vorpommern: 4.691.352,57 Euro
7.) Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LVLF), Brandenburg: 4.416.449,07 Euro
8.) AVEBE Kartoffelstärkefabrik, Dallmin/Brandenburg: 4.279.487,81 Euro
9.) Osterhuber Agrar GmbH Gut Ferdinandshof, Wilhelmsburg/Mecklenburg-Vorpommern: 4.038.552,87 Euro
10.) Gausepohl Fleisch GmbH, Dissen/Niedersachsen: 3.632.751,66 Euro" www.zeitonline...
17.06.2009


Nichts ist unmöglich: Bert Rürup -
vom Regierungsberater zum AWD-Chefökonom
"Nichts ist unmöglich
(...) Das Nachrichtenmagazin Focus druckte Anfang Mai eine zwanzig Seiten lange Strecke unter der Zeile ‚Gemeinschafts-Spezial’ von Focus Money und AWD. Der Titel lautete Mehr Netto, genauso wie die aktuelle Kampagne des Finanzdienstleisters heißt. (…)
In dem Spezial findet sich dann auf einer linken Seite ein Interview, das Focus Money mit Bert Rürup geführt hat, dem früheren Regierungsberater und neuen AWD-Chefökonomen. Auf der rechten Seite wirbt AWD mit dem Konterfei ebenjenes Rürup darum, ein persönliches Beratungsgespräch mit den vertrauenswürdigen Beratern des AWD zu vereinbaren.
In einer Stellungnahme des Focus heißt es: ‚Durch die strikte Trennung zwischen Redaktion und Anzeigenbereich besteht keine Gefahr für die Marke und die Glaubwürdigkeit.’ Den Lesern werde absolute Transparenz durch die Kennzeichnung geboten. Wie sie bei Rürup genau aussah? Auf der rechten (Werbe-) Seite trägt er eine konzerngrüne Krawatte. Auf der linken Seite, im redaktionellen Teil, wurde das Fotot noch oberhalb der Krawatte abgeschnitten - und Rürup wurde zum unabhängigen Experten.“
(Die Zeit, 4.Juni2009,Nr.24, S.27; Hvh.von Lentz)

04.06.2009


"Europas Wähler strafen ihre Regierungen ab
Zahlen aus den EU-Mitgliedsländern
(...) In Italien hat sich die Partei von Ministerpräsident Silvio Berlusconi bei der Europawahl offenbar als stärkste Kraft durchgesetzt. Nach einer ersten Hochrechnung des Fernsehsenders Sky TG24 vom Sonntagabend stimmten 39 Prozent der Italiener für das konservative Volk der Freiheit (PDL). Damit hat Berlusconi sein erklärtes Wahlziel von 40 Prozent offenbar knapp verfehlt. Die wichtigste Oppositionspartei, die Demokratische Partei (PD), wurde der Hochrechnung zufolge mit 27,5 Prozent zweitstärkste Kraft."
http://www.sueddeutsche.de/politik/777/471318/text/
Nehmen Sie bitte auch zur Kenntnis:
http://www.sueddeutsche.de/politik/634/470185/bilder/?img=0.0

08.06.2009


"Berlusconi und die nackten Tatsachen
Anzügliche Partyfotos
(...) Verletzung der Privatsphäre. Doch wo hört diese auf?
Berlusconi selbst habe dazu beigetragen, die Grenzen zwischen seinem Privat-Imperium und seiner Rolle als Staatsmann zu verwischen, zuletzt Staatsflugzeuge als Partybomber benützt und TV-Schönheiten seiner Fernsehkanäle auf Wahllisten gesetzt, kurzum: 'eine Konfusion seiner politischen und privaten Interessen herbeigeführt', argumentiert País-Chefredakteur Javier Moreno. 'Nachdem wir Zugang zu den Fotos hatten, haben wir keine fünf Minuten gezögert, sie zu veröffentlichen.' Denn: 'Dies ist eine öffentliche Angelegenheit.' (...)
Ein Bild zeigt zwei Damen topless am Pool, auf einem anderen wacht ein Sicherheitsmann mit Maschinenpistole vor der Brust über eine Dame mit wehendem Mantel. Auf dem fünften Bild wiederum ist ein älterer Herr von vorne zu sehen, er nähert sich nackt und wohl mit erigiertem Glied einer Bikini-Schönheit, die sich auf der Sonnenliege räkelt.
Bei dem Mann soll es sich Gerüchten zufolge um einen ausländischen Politiker handeln. 'Berlusconi selbst hat erwähnt, dass auf einem der Fotos (der ehemalige tschechische Premier Mirek) Topolanek zu sehen sei', schreibt El País. 'Diese Zeitung hat die Identität des nackten Mannes nicht bestätigen können.' Topolanek selbst hat erklärt, es gebe keine Fotos, auf denen er nackt zu sehen sei. (...)
'El País hat immer schon die Verquickung der privaten und politischen Interessen Berlusconis angeprangert', sagt Moreno. 'Dieser Skandal', so schreibt El País, 'entblößt Berlusconi nicht als Bürger, sondern als Politiker.' Die Fotos seien ein Beleg dafür, wie Berlusconi 'versucht, den Raum der politischen Demokratie in eine simple Ausdehnung seiner Kumpaneien und seines Vergnügens zu verwandeln'.
Berlusconis Ansinnen, die eigene Ehefrau (die sich mittlerweile scheiden lassen will) mundtot zu machen, seien ein Beleg für die 'autoritäre Drift' Italiens. Rechtliche Konsequenzen fürchte El País nicht, sagt Moreno: 'Wir haben uns über kein Verbot hinweggesetzt.' Berlusconi nannte die Fotos 'unschuldig'. Klagen will er dennoch."
http://www.sueddeutsche.de/politik/660/471203/text/

05.06.2009


"GM-TOPMANAGER VERKAUFEN AKTIEN
New York (dpa) - Mehrere Topmanager des US-Autobauers General Motors haben angesichts der drohenden Insolvenz weitgehend ihre Aktien des Unternehmens verkauft. Auch GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster trennte sich dabei von seinen letzten Anteilen. Das gab die Opel-Mutter in Pflichtmitteilungen an die Börsenaufsicht bekannt. Insgesamt verkauften sechs Manager seit Freitag mehr als 200 000 Aktien zu einem Preis zwischen 1,45 und 1,61 Dollar. GM will sich mehrheitlich verstaatlichen lassen."
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/641133

"Das ruft Bilder von Nagetieren und Schiffen in den Kopf."
Deutschlandfunk, 12.05.2009, ca. 7.36h

12.05.2009


"US-STRESSTEST
Bank of America benötigt mehr als zehn Milliarden Dollar
Der Stresstest des US-Finanzministeriums hat in den Führungsetagen der betroffenen Banken hektische Reaktionen ausgelöst. Handlungsbedarf besteht besonders bei der Bank of America: Einem Zeitungsbericht zufolge braucht die angeschlagene Großbank mindestens zehn Milliarden Dollar."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,622610,00.html

"Hinter der Fed steht kein Staat (wie die Bundesrepublik hinter der Bundesbank), (...) sondern große private Banken: die Citigroup, die Bank of America oder die Bank-Holding JP Morgen Chase & Co. Es ist ein privates Kartell, das durch die internationale Hochfinanz getragen wird. Was man hierzulande kaum glauben kann, ist aber jenseits des Atlantiks Wirklichkeit: Diese private Fed darf US-Dollar drucken und sie anderen Banken, aber auch an die US-Regierung, gegen Zinsen ausleihen. (...)
Um an diese unvorstellbare Macht zu kommen, gab es 1910 eine Verschwörung von amerikanischen und europäischen Großbankiers. Dieser Geheimklub schaffte es, dass der demokratische US-Präsident Woodrow Wilson zu Weihnachten 1913 den 'Federal Reserve Act' unterschrieb. Mit diesem Act konnten die Bankiers die Fed betreiben. Später soll Wilson gesagt haben, er habe mit dieser Unterschrift 'ohne zu wissen, mein Land ruiniert.' Denn schon bald stellte sich heraus, was 1932 der US-Abgeordnete Louis McFadden, Vorsitzender des Ausschusses für Banken und Währungen im Repräsentantenhaus, so zu Protokoll gab: 'Einige Menschen denken, dass die Federal-Reserve-Banken Institutionen der US-Regierung sind. Es sind aber private Monopole, die das Volk der Vereinigten Staaten ausbeuten: in ihren eigenen Interessen und dem ihrer ausländischen Kunden, im Interesse von Spekulanten im In- und Ausland und im Interesse von reichen räuberischen Geldverleihern.'"
(TOPIC, Oktober 2008, S.5; Hvh.v.Lentz).
Mehr zu TOPIC unter:
http://christliche-hauskreisgemeinde.homepage.t-online.de/

 

 

04.05.2009


"Aigner erlaubt Anbau von Gen-Kartoffel
Grüne Gentechnik
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat den Anbau der Gen-Kartoffel Amflora zu Versuchzwecken erlaubt - und stellt sich damit gegen CSU-Chef Seehofer.
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat trotz heftiger öffentlicher Diskussionen den Versuchs-Anbau der umstrittenen Gen-Kartoffel Amflora erlaubt. Das bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums.
Aigner stellte sich mit ihrer Entscheidung gegen CSU-Chef Horst Seehofer, der nach Informationen des Berliner Tagesspiegel bei einem Treffen in München vor einer Woche auf ein Verbot der Gen-Kartoffel gedrängt hatte."
http://www.sueddeutsche.de/wissen/946/466527/text/

27.04.2009


"Immer an die Rendite denken
Deutsche Bank
"Maximale Krise, maximaler Erfolg: Deutsche-Bank-Chef Ackermann hält am Renditeziel von 25 Prozent fest, Experten sehen das kritisch.
Die Deutsche Bank stößt mit dem Festhalten an ihrem Renditeziel von 25 Prozent auf Unverständnis bei Fachleuten. Olaf Stotz, Kapitalmarkt-Experte der Frankfurt School of Finance and Management, sagte: "Mir fällt es schwer, eine vernünftige Erklärung zu finden." Sollten 25 Prozent Gewinn auf das eingesetzte Eigenkapital erzielt werden, müssten die Geschäfte risikoreich gestaltet, viele Sachen außerhalb der Bilanz gemacht oder mehr fremdes Kapital eingesetzt werden. "Das geht nur so lange gut, wie sich das Risiko nicht bemerkbar macht", meinte Stotz."
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/968/465557/text/

19.04.2009


"Rätsel Commerzbank
Papier der Bafin
26.04.2009, 15:26

Bei der Commerzbank dürfte die Liste der Finanzaufsicht Bafin besonders viel Unruhe ausgelöst haben. Droht dort ein Drama wie bei der HRE?
Bei der Commerzbank dürfte die Liste der Finanzaufsicht Bafin besonders viel Unruhe ausgelöst haben. Denn eine Frage drängt sich beim Blick auf die am Freitag bekannt gewordenen Bafin-Zahlen auf: Droht bei der Commerzbank ein Drama wie bei der Hypo Real Estate (HRE)? Zweimal hat der Bund die Commerzbank bereits gestützt, mit insgesamt 18,2 Milliarden Euro. Und laut Liste sieht die Finanzaufsicht bei dem zweitgrößten deutschen Kreditinstitut Kredite und Wertpapiere im Volumen von 101 Milliarden Euro von der Finanzkrise betroffen, die zur Hälfte bei der übernommenen Dresdner Bank liegen. Und doch sind die Zahlen kein Hinweis, dass es bei der Commerzbank ähnlich kommen könnte wie bei der HRE."
(http://www.sueddeutsche.de/finanzen/828/466410/text/)

26.04.2009


"UBS verordnet sich radikale Schrumpfkur
Mit einem drastischen Sparprogramm will sich die Schweizer Bank UBS gesundschrumpfen. Alle Geschäftsbereiche kommen auf den Prüfstand - dazu werden 8700 Arbeitsplätze gestrichen.
(http://www.sueddeutsche.de/finanzen/469/465062/text/)

"BONI FÜR UBS-BANKER
Gescheitert, verspottet, belohnt
(...) Die schlingernde Großbank, lange der Stolz der Nation, zahlt ihren Mitarbeitern auch für das vergangene Jahr für 2,2 Milliarden Franken (rund 1,4 Milliarden Euro) "variable Lohnbestandteile", im Volksmund Boni genannt.(...)
Einzig ein staatliches Rettungspaket in Höhe von 66 Milliarden Franken bewahrte den Geldkonzern vor dem Zusammenbruch. Nachdem der Staat 2008 davon rund sechs Milliarden Franken in bar bereitstellte, fühlt sich der Schweizer Steuerzahler nun unfreiwillig in die Rolle gedrängt, ruinös handelnde Bankmanager mit Boni zu belohnen. Entsprechend groß ist jetzt der Zorn.
(http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,606674,00.html)

15.04.2009

 

 

10.02.2009

 

 

 

 


Eigentlich wollte ich im Kuriosum keine Kommentare abgeben und auschließlich Skandalöses sowie Unkoscheres aus Politik und Wirtschaft zeigen. Aber heute hüpft das Herz zumindest kurzfirstig in der Brust. Lesen Sie bitte selbst:

"Aigner verbietet Anbau von Genmais
Landwirtschaft
14.04.2009, 14:40
Stopp in letzter Minute: Unmittelbar vor der geplanten Aussaat hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Anbau von Genmais in Deutschland untersagt. Der US-Hersteller des Saatguts will eine Klage gegen die Entscheidung prüfen.

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat die genmanipulierte Maissorte MON 810 in Deutschland verboten. Damit sei jeder Anbau und jeder weitere
Verkauf von Saatgut oder Mais dieser Art unzulässig, erklärte die CSU-Politikerin am Dienstag in Berlin. "Die Bundesländer werden umgehend über
diese Maßnahme informiert und werden die Einhaltung des Verbots überwachen", sagte Aigner."
http://www.sueddeutsche.de/wissen/337/464931/text/

14.04.2009


"'Wie beim Camping'
Berlusconi zu Erdbeben-Opfern
(...)Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat die Lage der obdachlos gewordenen Erdbebenopfer in den Abruzzen mit einem Campingurlaub verglichen. Den in Zeltlagern untergebrachten Menschen fehle es an nichts, sagte er dem Fernsehsender NTV bei einem Besuch vor Ort. Sie hätten warmes Essen und medizinische Versorgung.(...)
"Natürlich" sei ihre Unterbringung "absolut provisorisch, aber man muss es eben nehmen wie ein Campingwochenende". Für die Betroffenen und die Rettungskräfte müssen die Worte des Premiers wie blanker Hohn klingen. Inzwischen hat der Zivilschutz die Zahl der Toten erneut nach oben korrigiert - auf 250.(...)
Zuvor hatte er bereits für Wirbel gesorgt, weil er Hilfsangebote anderer Staaten mit der Begründung ablehnte, Italien könne das Notwendige allein leisten. Die Opposition nannte das "unverständlich"."
(http://www.sueddeutsche.de/panorama/869/464469/text/)

08.04.2009


"Erntezeit
Wie der Gentechnikonzern Monsanto den Weltmarkt aufrollt - und BASF dabei den Türöffner in Europa spielt
(...) Schwer ist es für den Konzern, eine Anbaugenehmigung zu bekommen - zumindest in Europa. Bisher hatte die EU überhaupt nur eine genmodifizierte Pflanze für die Aussaat zugelassen: den Monsanto-Mais Mon 810. (...)
Der deutsche Konzern BASF, der mit Nonsanto kooperiert und in Europa gut verdrahtet ist, hat eine besonders stärkehaltige Kartoffel für Industriezwecke entwickelt. Ein Gutachten der Europäischen Lebensmittelbehörde wird für den 31. März erwartet, und falls Brüssel dann grünes Licht gabe, wäre der Weg für alle frei. (...)
In den USA werden Statistiken zufolge inzwischen rund 80 Prozent aller Mais- und 92 Prozent aller Sojaanbauflächen mit genmodifiziertem Saatgut bestellt. Dabei keimt auf innerhin 88 Prozent der Sojafläche Samen, der entweder direkt von Monsanto stammt oder von anderen Züchtern mit Genen ausgestattet ist, auf die man in St. Louis (Sitz von Monsanto, Anm. Lentz) ein Patent hält. (...)
Bei Troy Roush dagegen dürfte Monsanto kaum noch etwas ausrichten. Nicht, dass der Farmer aus Indiana moderner Technik abgeneigt wäre, im Gegenteil. (...) Der Fall Roush ist komplex, aber er zeigt eine Strategie (Monsantos, Anm. Lentz), die zur Markteroberung neben Marketing und Einschüchterung auch wettbewerbsrechtlich bedenkliche Mittel nutzt. Sie ist darauf angelegt, Kontrolle über die Landwirtschaft zu gewinnen. Über Jahrtausende behielten Bauern einen Teil der Ernte für die nächste Aussaat zurück, nun sollen sie für ihr Saatgut in jedem Jahr aufs Neue Gebühren zahlen. (...)
Das Unternehmen aus St. Louis hat nämlich ein neues großes Ziel: Es will sich durch die Verdopplung der ernten um die Menschheit verdient machen. (...) Bauer Roush aus Indiana dagegn hält wenig von der Welthungerhilfe aus dem Genlabor. 'Die Bauern in den ärmeren Regionen der Welt können sich das teure Saatgut doch gar nicht leisten', gibt er zu bedenken. (...) 'Die Frage ist aber, können wir die Zukunft der Menschheit einem Konzern wie Monsanto anvertrauen?', meint Roush und seufzt."
(Die Zeit, Nr.41, 26. März 2009, S.28; Hvh. von Lentz)

26.03.2009


"Klaus Zumwinkel
20 Millionen Euro Pension
Geldregen für Klaus Zumwinkel: Der wegen Steuerhinterziehung verurteilte frühere Post-Chef hat sich seine Pensionsansprüche auszahlen lassen - rund 20 Millionen Euro.(...)
Die hohe Pensionsauszahlung wirft Fragen nach den finanziellen Verhältnissen von Zumwinkel auf. Vor Gericht in Bochum hatte er sein aktuelles Vermögen auf etwa 13 Millionen Euro geschätzt. Dies war am 22. Januar - also im Jahr 2009. Die Pension erhielt er aber vorher. Erläuternd sagte er vor Gericht, er habe Aktien und Beteiligungen im Wert von etwa acht Millionen Euro, seine Burg am Gardasee sei etwa fünf Millionen Euro wert. Allerdings hat Zumwinkel wegen seiner Steuerhinterziehung auch mehrere Millionen Euro an Steuern, Zinsen und Gebühren nachgezahlt."
(http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/71/461695/text/)

13.03.2009


"Presse: Hypo Real Estate - Ehemalige Vorstandsmitglieder klagen auf Gehaltsnachzahlung
Das Landgericht München bestätigte der Tageszeitung "BILD" (Donnerstag) den Eingang von drei Klagen der früheren Vorstände der Hypo Real Estate. Demnach hat der frühere Vorstandschef Georg Funke eine Zahlungsklage eingereicht und fordert von dem Kreditinstitut eine Nachzahlung in Höhe von 151.172,03 Euro. Das ehemalige Vorstandsmitglied Markus Fell klagt laut dem Bericht gegen seine Entlassung. Nach Angaben der Zeitung hat Fell 450.000 Euro im Jahr als Festgehalt und weitere 450.000 Euro Erfolgsbonus erhalten. Ex-Vorstand Frank Lamby fordert in seiner Klage die Zahlung von 37.500 Euro "Vergütungsansprüchen" ein."
(http://www.zeit.de/online/2009/08/missfelder-tabak-hartz-4)

26.02.2009


"Philipp Mißfelder
JU-Chef brüskiert Hartz-IV-Empfänger
Beim Frühschoppen des CDU-Ortsverbandes Haltern in Nordrhein-Westfalen sagte der 29-Jährige laut einem Bericht der Ruhr Nachrichten: "Die Erhöhung von Hartz IV war ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie."
(http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2687120.html)

20.02.2009


"Zumwinkel-Urteil
Nicht hart, aber schmerzlich
Von Tilman Steffen | © ZEIT ONLINE 26.1.2009 - 17:25 Uhr

(...) Am Anfang stand eine Liste, darauf Namen von Ärzten, Apothekern, Ingenieuren, Juristen. Sie wurde zum Beweismittel in der größten Verfahrensserie wegen Steuerbetrugs der jüngeren deutschen Geschichte. Den prominentesten Täter, Ex-Postchef Klaus Zumwinkel, verurteilte das Landgericht Bochum jetzt zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe, weil er Steuern in sechsstelliger Höhe hinterzogen hat. Es ging um 970.000 Euro. Hinterzogen hatte Zumwinkel weit mehr. Nur konnten die Staatsanwälte ihn im Herbst deswegen nicht mehr anklagen, weil sein Tun knapp verjährt war."
(http://www.zeit.de/online/2009/05/zumwinkel-urteil-bewaehrung-geldbusse)

26.01.2009


Foto: Volker Hinz/Stern/Picture Press, in:
Die Zeit, Nr. 4, 22. Jan. 2009, S.6
22.01.2009

"Eine Lüge namens Statistik
Alles nur gefälscht: Die Bundesagentur für Arbeit und mit ihr die Regierung rechnet sich die Zahl der Arbeitslosen schön - weil Ein-Euro-Jobber und die "58er" herausfallen.(...)
Die Zahlen haben wir wieder von der Bundesanstalt für Arbeit.

Wir behaupten einfach, dass wir alle diejenigen als arbeitslos zählen, die Arbeitslosengeld bekommen. Ist doch eigentlich die einfachste und logischste Betrachtungsweise, oder?

Februar 2008: Empfänger Arbeitslosengeld I: 1,1 Millionen
Empfänger Arbeitslosengeld II: 5,1 Millionen
Gesamtzahl der Arbeitslosen: 6,2 Millionen!"
(http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/519/455196/text/)
(http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/519/455196/text/3/)
Hvh.v.m.

19.01.2009

"Neues vom Hexer
Esoterik, Swinger und ein rücksichtsloser Umgang mit Dissidenten - die hessiche Linkspartei verzweifelt an sich selbst

Ein Sittenbild der Linkspartei in Hessen könnte mit Heidi Lippmann beginnen, der Kandidation im Lahn-Dill-Kreis I für die Landtagswahl am kommenden Wochenende, in deren Swingerklub Gipsabdrücke der Genitalien ihrer Stammgäste zu bestaunen sind. Es könnte auch mit Günter Biernoth beginnen, dem Linkskandidaten im Wahlkreis Rotenburg, der Wert darauf legt, dass er entgegen manchen Presseberichten nicht etwa 'Hexenmagier', sondern vielmehr ein 'heidnischer Priester' sei. (...)
Und Heidi Lippmann versüßt sich den Wahlabend, indem sie 'alle Linkswähler' zu einer Party in ihren Swingerklub einlädt."
(Die Zeit, Nr. 4, 15, Januar 2009, S.8)
15.01.2009

"Demonstration in Duisburg
Polizisten reißen Israel-Flaggen ab

(...)Bei der Demonstration am Samstag, zu der die vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation Milli Görus aufgerufen hatte und an der rund 10.000 Menschen teilnahmen, war es zu einem Zwischenfall gekommen, als Demonstranten im Fenster einer Wohnung im dritten Stock zwei israelische Flaggen erblickten. Einige Teilnehmer hatten die Fahnen nach Polizeiangaben daraufhin mit Schneebällen und anderen Gegenständen beworfen. Um eine "Eskalation der Situation" zu vermeiden, hatten mehrere Polizeibeamte die zu diesem Zeitpunkt verlassene Wohnung aufgebrochen und die Flaggen entfernt. Mit dieser Aktion sei "das Recht auf den Kopf gestellt worden", sagte SPD-Fraktionsvize Ralf Jäger der Süddeutschen Zeitung. "Wie kann es sein, dass am Ende nicht die Steinewerfer verfolgt werden, sondern die, die lediglich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen?""
(http://www.sueddeutsche.de/politik/693/454376/text/)
13.01.2009

"Der Fall Zumwinkel
Tarifa ist überall
Im Fall von Ex-Post-Chef Zumwinkel wird es ein schnelles Urteil geben, doch auf der Strecke bleiben Klarheit und Wahrheit - warum sich bei der juristischen Behandlung die Nackenhaare sträuben. Ein Kommentar von H. Prantl (...)
Die Preisliste basiert darauf, wie sich der Beschuldigte verhält - ob und wie er (beziehungsweise sein Verteidiger) mit dem Staatsanwalt kooperiert. Im Fall Zumwinkel ist es so, dass sich Verteidigung und die Staatsanwaltschaft ziemlich gut miteinander ins Benehmen gesetzt haben. Zumwinkel erhält deshalb den "Kurzstreckentarif". Er bezahlt die Hinterziehung von knapp einer Million Euro Steuern nicht mit Haft, wie es eigentlich geboten wäre, sondern nur mit Bewährung und Geldauflage, wenn er kooperiert und geständig ist."
(http://www.sueddeutsche.de/finanzen/689/454372/text/)
13.01.2009

"Das Wetter im Ersten wird Ihnen präsentiert von den Finanzexperten der Commerzbank!"
(ARD, Wetter, Tagesthemen, im Dezember 2008 und auch im Januar 2009)
"Commerzbank erhält 8,2 Milliarden Euro und Garantien für Schuldverschreibungen über 15 Milliarden Euro"
(19.12.2008, finanzen.net)
"Commerzbank bekommt weitere 10 Milliarden Euro"
(08.01.2008, dradio.de/nachrichten/200901082000/2)
01.2009
12.2008

"Asche zu Asche
(...) Hedgefonsmanager vor dem US-Kongress: Jeder dieser fünf Männer verdiente im Jahr 2007 mehr als eine Milliarde US-Dollar."
(Die Zeit, Nr. 3, 08. Januar 2009, S. 18)
08.01.2009

"Commerzbank bekommt weitere 10 Milliarden und wird teilverstaatlicht?
"Die Commerzbank nimmt zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen Milliardenhilfen des Bundes in Anspruch und wird teilverstaatlicht. Wie das zweitgrößte deutsche Geldinstitut in Frankfurt am Main mitteilte, hält der Staat künftig 25 Prozent plus eine Aktie an der Commerzbank. Die Bank erhält vom Rettungsfonds SoFFIN zehn Milliarden Euro frisches Kapital"
(http://www.dradio.de/nachrichten/200901082000/2)
08.01.2009

"Wo ist das Geld geblieben?
(...) Fünf Seiten Papier schieben sich aus dem Schlitz, auf der ersten Seite steht der Briefkopf der Commerzbank, auf der letzten die Unterschrift ihres Vorstandsvorsitzenden Martin Blessing, irgendwo dazwischen die eine, entscheidende Zahl: 8,2 Milliarden Euro. Um soviel Geld bittet die Commerzbank die Bundesrepublik Deutschland, (...)"
(Die Zeit, Nr. 49, 27. November 2008, Seite 14, Hvh.v.Lentz)
17.12.2008


"Was macht die Welt? (...) von Frank Drieschner
(...) Zufrieden sind auch die Polen, die ihre kohlelastige Elektrizitätswirtschaft nun mithilfe aus Brüssel modernisieren können (Klimagipfel in Posen, Anm.Lentz).(...)
Wie absurd müssen sich die Beschlüsse von Posen aus der Perspektive der Länder ausnehmen, die am meisten unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben: Polen steigt aus der Kohlekraft aus und baut Atomkraftwerke, um das Klima zu schützen, während sein westlicher Nachbar, der diesen Umbau maßgeblich mitfinanziert, aus der Atomkraft aussteigt und dafür Kohlekraftwerke baut."
(Die Zeit, Nr. 52, 17. Dezember 2008, Seite 14, Hvh.v.Lentz)

17.12.2008

"Deutsche Telekom
Erste Festnahme nach Spitzelaffäreustiz
(...) Die Staatsanwaltschaft geht auch dem Verdacht nach, dass der frühere Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke und der ehemalige Telekom-Aufsichtsrat Klaus Zumwinkel den Fernmeldeoberrat T. zur Bespitzelung der Aufsichtsräte und der Journalisten aufgefordert haben. Ein solcher Auftrag an den ehemaligen Chef der Sicherheit wird von beiden ehemaligen Managern, gegen die Verfahren eingeleitet worden sind, vehement bestritten."
(http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/142/451851/text/)
(Hvh.v.m.)
17.12.2008

"Justiz 'schläft'im Fall Zumwinkel
Der SPD-Justizexperte Ralf Jäger nennt es einen „unglaublichen Skandal, dass Richter und Steuerfahndung kollektiv gepennt“ hätten. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ hat der zuständige Amtsrichter den Durchsuchungsbefehl gegen Zumwinkel erst zwölf Stunden nach Ablauf der fünfjährigen Verjährungsfrist – am 31. Januar 2008 – unterzeichnet. Die Folge: Zumwinkels Steuerbescheid für 2001 war am 30. Januar 2003 ausgestellt worden und konnte nicht mehr verhandelt werden. Es geht um 214 000 Euro entzogener Steuern.
Die 12. Große Strafkammer des Landgerichts Bochum verminderte den Umfang der vorgeworfenen Steuerhinterziehung auf 966 000 Euro und begrenzte die Anklage auf die Jahre 2002 bis 2006. Die heftig unter Beschuss geratene Oberstaatsanwaltschaft verzichtete sogar auf eine Beschwerde. Pikant: Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte am Dienstag ein Grundsatzurteil zur schärferen Bestrafung von Steuersündern gefällt. Danach soll im Kern für Steuersünder bei einer Hinterziehung über der Millionengrenze keine Haftstrafe mehr zur Bewährung ausgesetzt werden dürfen. Ex-Post-Chef Zumwinkel aber liegt nun knapp unterhalb der Millionengrenze . . ."
(http://www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/politik/ inland/854438_Justiz_schlaeft_im_Fall_Zumwinkel.html)
04.12.2008


"Wo ist das Geld geblieben?
Fünf Seiten Papier schieben sich aus dem Schlitz, auf der letzten die Unterschrift ihres Vorstandsvorsitzenden Martin Blessing, irgendwo dazwischen die eine, entscheidende Zahl: 8,2 Milliarden Euro.
Um so viel bittet die Commerzbank die Bundesrepublik Deutschland (...)."
(Die Zeit, Nr. 49, 27. November 2008, Seite 17, Hvh.v.Lentz)

"Das Wetter im Ersten wird Ihnen präsentiert von den Finanzexperten der Commerzbank!" (ARD, 09.12.2008)

27.11.2008


"Das große Süßen
Eine Pflanze aus Paraguay könnte dem Zucker Konkurrenz machen: Stevia - süß und fast kalorienfrei, schadet Zähnen nicht und nicht der Figur. In Europa tobt der Kampf um ihre Zulassung (...)
Die EU-Lebensmittelüberwacher blockieren seit über zehn Jahren die Zulassung von Stevia. (...) Die Pflanze - in ihrem Herkunftsland Paraguay seit Jahrhunderten konsumiert (...) gilt im EU-Raum seit 1997 als 'neuartiges Lebensmittel'."
(Die Zeit, Nr.47, 13.November 2008, S.25)

13.11.2008

"
Sarah Palin
Gebete für Obama

Noch kurz zuvor hatte Palin die Spekulationen, sie wolle sich für das Präsidentenamt bewerben, genährt: Wenn Gott ihr die 'offene Tür' zum Weißen Haus zeige, werde sie dieser Weisung folgen, sagte sie. Nach ihrer Ankunft bei einem Kongress der republikanischen Gouverneure hatte sie außerdem betont: 'Ich würde gerne alles tun, worum man mich bittet, diese Nation voranzubringen.'
(http://www.sueddeutsche.de/politik/696/331555/text/)
14.11.2008


"Müntefering gratuliert Schröder
"Aber wohl für Dank an Dich persönlich, dass Du damals diese Aufgabe entschlossen und mutig begonnen hast. Es wurde eine gute Zeit daraus, für unser Land, seine Menschen und unsere Demokratie. Die Sozialdemokratie ist stolz auf diese Zeit mit Dir und ich danke Dir persönlich für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die sich für uns beide daraus ergab.

Die Lust, 2009 wieder im Kanzleramt zu sein, diesmal mit Frank-Walter Steinmeier als Bundeskanzler, ist riesengroß bei uns. Und wenn es nächstes Jahr drauf ankommt, bin ich sicher, Du packst kräftig mit an."
(http://www.spd.de/menu/1760017/)

27.10.2008

"Sarah Palin
Visagistin verdient mehr als Berater

Ein ordentliches Make-up ist den Republikanern offenbar mehr Wert als politische Expertise. Wie US-Medien berichten, hat die Partei für die Visagistin der Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin mehr Geld ausgeben als für den außenpolitischen Berater John McCains - die Wähler aber schätzen derlei Großzügigkeit für Palins Äußeres nur wenig.

Über die kostspielige Ausstattung der republikanischen Kandidatin für das US-Vizepräsidentenamt, Sarah Palin, werden immer mehr Details bekannt. Nach einem Bericht der "New York Times" floss allein in den ersten beiden Oktoberwochen an die Visagistin der Gouverneurin von Alaska ein Honorar von 22.800 Dollar (ungerechnet 18.240 Euro). Damit sei sie höher bezahlt als der außenpolitische Chefberater von Präsidentschaftskandidat John McCain, hieß es."
(http://www.stern.de/politik/ausland/:Sarah-Palin-Visagistin-Berater/643488.html)
25.10.2008

Sarah Palin
"Kleiderskandal bei US-Wahlen
'Palin tut was für die Wirtschaft'

Die konservative britische Zeitung The Times hat sich über die Shopping-Rechnung der republikanischen US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin lustig gemacht: "Sarah Palin hat 150.000 Dollar für Kleidung und Accessoires ausgegeben, 25.000 Dollar mehr als ihr Brutto-Jahreseinkommen. Angeblich soll die Kleidung nach dem Wahlkampf an Wohltätigkeitsorganisationen gehen." Das klinge wie ein frühes Eingeständnis ihrer Niederlage und eine Goldgrube für die Second-Hand-Läden Alaskas."
(http://www.sueddeutsche.de/leben/257/315150/text/)
23.10.2008

Indien
"Wieczorek-Zeul: Wegen Finanzkrise nicht bei Entwicklungshilfe sparen
Wieczorek-Zeul kündigte an, die deutsche Entwicklungshilfe für Indien werde von derzeit 302 Millionen Euro auf rund 360 Millionen Euro im kommenden Jahr erhöht. Schwerpunktbereiche der Kooperation sind Energie, Umwelt und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Die Ministerin besucht Indien anlässlich der 50-jährigen Entwicklungszusammenarbeit der Bundesrepublik mit dem Land. Sie will am Mittwoch von Neu Delhi aus in die ostindische Metropole Kalkutta weiterreisen. Ihr Besuch der aufstrebenden Wirtschaftsmacht Indien dauert bis Freitag. "
(http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id
=55&tx_ttnews[tt_news]=34938&tx_ttnews[backPid]
=54&cHash=63317c5533) Hvh.v.m.
20.10.2008
Indien
Historische Mondmission
Indien auf dem Weg ins All

"Die unbemannte Mission soll mit 80 Millionen Dollar (60 Millionen Euro) Kosten die bislang kostengünstigste Mondfahrt werden. Zuvor schickten bereits die USA, die UdSSR, Japan, China und Europa Sonden zum Mond. Ein ISRO-Sprecher sagte, wegen Änderungen in der Mission werde Chandrayaan-1 in etwa 16 Tagen den Mond erreichen. Zunächst hatte ISRO von fünf Tagen gesprochen."
(http://www.sueddeutsche.de/wissen/70/314964/text/) Hvh.v.m.
22.10.2008

Nicola Sarkozi

"Wer bei ihm aneckt, findet sich ganz schnell auf der Straße." (Über Sarkozis Umgang mit unliebsamen Pressevertretern, Lentz)
(ZDF, Auslandsjournal, 22,45h, 01.10.2008)
01.10.2008

Müllermilch

"Leere Kassen also und damit kein Geld mehr für Bauern, die auf Bio umstellen wollen. Merkwürdig: Denn gleichzeitig spendet Sachsen Millionen aus dem Haushalt für den Ausbau einer Großmolkerei, die mit Bio nichts am Hut hat: Müllermilch in Leppersdorf bei Dresden. Der Konzern erhält 40 Millionen Euro Förderung vom Staat Sachsen. Geld vom Steuerzahler. 30 weitere Millionen aus EU-Mitteln kommen noch hinzu – auch Geld vom Steuerzahler - das macht 70 Millionen Euro für das größte Milchwerk Europas. Enorme Summen an völlig falscher Stelle – das sagt Reinhild Benning - Agrarexpertin vom Bund für Umwelt und Naturschutz. (...)

Doch in Sachsen winken Fördergelder. Theo Müller, der schlaue Chef des Müller-Konzerns, überlegt nicht lange und greift zu. Er verlagert die traditionsreiche Käserei vom Westen in den Osten. Das Werk im Harz macht dicht, 150 Menschen verlieren hier ihre Jobs. Das hat Gewerkschafter Manfred Tessmann bis heute nicht verdaut."
(http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3183156.html) 2005-09-29

29.09.2005