Wissen.LehreDATENTRANSFERS IM ZEITALTER DER KOMMERZIALISIERTEN
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wissenschaftliche Hintergründe zu einer Gesellschaft, die aus Kindern schon Kunden macht |
| Ebenso wie man nicht nicht kommunizieren
kann, kann man - allerdings in wachem Zustand - auch nicht nicht kognizieren
(s.1.). Die Umwelt, der wir begegnen, ist voll-symbolisierte Kulturwelt.
Von Anderen wurde sie vor uns in ihren materiellen und immateriellen Gegebenheiten
entmaterialisiert und durch Symbole vollständig ersetzt. In diesen
Codierungen ist Umwelt transportabel und, in sozialer Orientierung, von
Kindern erfahr-, erles- und erlernbar, weil vermittelbar. Die interpersonale Situation im Vorgang der Sozialisation produziert also immer auch eine Re-Produktion bereits geleisteter Konstruktion von Seiten des Sozialisators. Dabei sind die Sozialisanden als Beobachtungshandelnde ko-produzierend beteiligt. Zudem wird durch die im interpersonalen Datentransfer vorgeschalteten Sozialisationsagenten eine Komplexitätsreduktion sowie eine Zensurfunktion für die kleinen Emotionalempiriker protektiv relevant. Zeitgleich befinden sich die Sozialisanden innerhalb der interpersonalen Situation mit ihren durch den Sozialisator (Re-Produzent) antizipierten Reaktionen nahezu ständig im Sanktionsbereich interpersonaler Kontrolle. Die moderne Medienkultur mit Leitmedium Fernseher, insbesondere ihre Kommerzialisierung, zerstört diese Struktur ... Hier die pdf-Datei zum Thema "Mediensozialisation in der kommerzialisierten Medienkultur" oder:Wenn aus Kindern Kunden werden... (0.6mb; Download: rechte Maustaste und "Ziel speichern unter" ...) |
INHALT:1. KOGNITION - ÜBER INTERPERSONALE
VERMITTLUNG ALS GRUNDLAGE DER TEXTHERVORBRINGUNG
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Wie schreibt der von mir hochverehrte Kabarettist Georg Schramm ("Neues aus der Anstalt", ZDF) und gelernte Psychologe in "Lassen Sie es mich so sagen" doch so treffend: "Was gelernt wird, sind ohnehin zwei Paar Schuh. Kinder lernen nicht das, was wir sagen, sondern das, was sie sehen und erleben. Und was sehen und erleben sie? Das Recht des Stärkeren gewinnt, nicht die Stärke des Rechts. Das sehen und erleben sie. Auf dem Schulweg, in der Klasse, an der Playstation, am Videospiel, in der Nachmittags-Talkshow. Sich dünn hungern bei Heidi Klum und Dreck fressen bei Dirk Bach, dem Gegenteil von Heidi Klum. Dafür gibt es Belohnung und Beachtung" (2008: 179 f., Blessing: München; ISBN: 978-3-89667-348-0; Hvh.v.Lentz). |