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Israel, Gottes Volk!

Krieg im nahen Osten!
Ich weiß, Sie werden mir nach der Rezeption des Folgenden mit Recht einen polemischen Unterton vorwerfen. Aber die Berichterstattungen pro Hamas, Fatah und Palestinänser nervt mich nur noch ab! (Sehen Sie sich bitte auch das Bild unten an.)

'Was ist denn mit Israel?' ,fragen sich wohl einige. 'Die schießen ja zurück', wundern sich die anderen. 'Israel hat doch wohl gefälligst ruhig zu sein!' Auch wenn seit Jahren Raketen der Palästinenser in Richtung Israel fliegen oder vom Sprengstoff aufgeblähte, zerfetzte Busse schamlos und unverhüllt das rote blutige Fleisch der Opfer des Hamasterrors zeigen.'
Nun wehrt es sich aber, das Volk Gottes. Und Hamas inszeniert und instrumentalisiert die Opfer, Frauen und Kinder, in gewohnter Weise. Ja, es wundert, denn die Mörderorganisation hat wieder einmal Erfolg mit der Propaganda.

Übrigens: Wer hat denn am 19.12.2008 die Waffenruhe für beendet erklärt? Ein Tipp: Es war nicht Israel. In den letzten sieben Jahren, auch während der sog. Waffenruhen, sind über 10.500 Raketen auf Israel abgefeuert worden!

Aber mit wem hat Israel denn da Krieg? Israel hat es meines Erachtens mit einem Gegner zu tun, der seit Jahren Raketen nach Israel schießt und nun, da Israel die Geduld verloren hat, in eingeübter Opferrolle hysterisch in die Welt schreit: 'Israel beschießt uns, bitte helft. Wir leiden. Frauen und Kinder werden verletzt und getötet!'
Ja, in der Tat, das ist schlimm! Aber dem Gegner Israels sind Frauen und Kinder doch eingentlich egal. Denn Frauen und Kinder sind den Hamas-Mördern nur Propagandamaterial. Zudem versteckt sich der gemeine Hamasanhänger doch gerne unter den Röcken der Frauen und den Rücken der Kinder. Wenn sich Israel aber wehrt, dann ruft man hinter der Wand aus Menschen die Welt um Hilfe an, nachdem man schnell noch eine Rakete abfeuerte. Die gleiche Hamas hält aber die dreistündige Waffenruhe, die zur Hilfeleistung und Versorgung für die Zivilbevölkerung genutzt werden soll, nicht ein und schießt Raketen ab.

Israel hat es also meiner Meinung nach mit einem Gegner zu tun, der blutige Kinderbilder durch die Welt schickt, selbst aber die Sektkorken knallen läßt, wenn ein feiger Selbstmordattentäter seinen Höllengürtel inmitten eines mit Zivilisten, mit Frauen und Kindern, voll besetzten Busses zum Explodieren gebracht hat. Israel bedauert zivile Opfer. Israel warnt sogar die Zivilisten vor seinen Angriffen, indem "Flugblätter abgeworfen werden" (SZ, Nr.6, 09.01.2009, S.8). Die Hamas hat genau die Zivilisten seit Jahren im Visir und sucht Deckung inmitten von Zivilisten, indem sie genau aus dieser Deckung heraus die Raketen abschießt. Was soll Israel denn tun? Stillhalten?

Israel hat es nach meinem Dafürhalten mit einem Gegner zu tun, der sich, wenn er nicht gerade gegen Israel hetzt, blutige Bruderkriege liefert, in denen er wieder nicht auf die Frauen und Kinder achtet. Seine Verletzen bringt er jedoch ohne rot zu werden und wie selbstverständlich in israelische Krankenhäuser. Wir erinnern uns alle an die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Fatah und Hamas im Jahre 2006.
Gerade am 09.01.2009 meldet das ZDF in seiner "heute"-Nachrichtensendung um 19.00h - mitten im Krieg zwischen Israel und der Hamas - blutige Schlägereinen im Westjordenland. Nein, nicht mit Israelis. Hier schlagen sich gerade mal wieder Hams- und Fatah-Anhänger die Nasen blutig. (Ein wirklich interessantes Volk, die Palästinenser.)

Israel hat es in meinen Augen mit einem Gegner zu tun, dessen Religion es ihm erlaubt, zu lügen und zu betrügen, sobald die Täuschung als notwendig erscheint, um den Sieg herbeizuführen (die Notlüge (taqiya), Suren 16,106; Freundschaft mit Feinden des Islam, Suren 3, 28); einer Religion, die sich selbst ad absurdum führt. Denn der Islam, der erst im siebten Jahrhundert erfunden wurde, erkennt nämlich sowohl das alte Testament an als er auch Jesus als Propheten benennt. Wie kann jemand als Sohn Gottes und als Prophet zwei Göttern unterschiedlichster Ausrichtung dienen, von denen jeder Ausschließlichkeitsanspruch anmeldet?

Der Islam ist eine schwache Religion, denn sie traut ihren Anhängern nicht und damit auch nicht ihrem Gott. Der Gottesstaat ist ihr Ziel, totale Kontrolle und Zensur.
Das erinnert an traurige Zeiten im abendländischen Mittelalter, als die katholische Kirche auf ihren Irrwegen selbst derart vorging und dazu der Vatikan das größte Hurenhaus Europas war. Er übte totale Kontrolle und Zensur aus, indem er die Bibel den Menschen vornenthielt und ihnen stattdessen Angst, Ablässe und Reliquien verscherbelte. Dabei gibt es im NT nur einen Weg zu Gott: über den Sohn. Erst Luther brachte die Bibel - auf deutsch - zu den Menschen. Überall dort, wo sich der Protestantismus ausbreitete, schossen die Schulen wie saftige Pilze aus dem Boden. Nun erst lag es an den Menschen selbst, Gott zu wählen oder zu verwerfen. Und so wollte und will Gott es. Lippenbekenntnisse zählen nicht bei Gott!

Gott hat sich sein Volk erwählt: Israel. Und auch wenn es selbst in der BRD einige nicht wahrhaben wollen: Unsere Sozialistaion, unser Werte- und Normensystem, ist jüdisch christlich geprägt. Der jüdisch christliche Gott nun ist ein starker Gott. Und wenn jemand etwas anderes sagt? Bitteschön! Denn das jüdisch christliche Wertesystem läßt Spielraum für andere Meinungen. Am Ende der Zeiten werden wir sehen, wem der rechte Glaube gegeben war. Die einen werden von Freude erfüllt sein, die anderen heulen und mit den Zähnen knirschen.
Und mein jüdisch christlicher Gott ist insofern tollerant, als er dem Menschen gebietet, nicht über andere zu richten. Die zu Richtenden müssen sich einzig vor ihm verantworten und erst dann - also im Gericht - die Folgen tragen.
Mein jüdisch christlicher Gott freut sich, wenn jemand zu ihm findet - freiwillig, anders geht's gar nicht - und er bedauert es, wenn jemandem dieser Weg fremd bleibt. Aber es ist nicht an mir, das gebietet der lebendige Gott, die Richterrolle über solche zu übernehmen, die anderen Glaubens sind. Darum braucht der lebendige Gott auch keine Selbstmordattentäter. Im Islam hingegen ist nur der tote Ungläubige ein guter Ungläubiger. Der jüdisch christliche Gott wiederum hält die Türe für jeden Menschen bis an das Lebensende offen. Also darf ich das Leben des Andersgläubigen nicht beenden.
Wenn aber der Selbstmordattentäter die sogenannten Ungläubigen feige meuchelt, dann hat er nicht bedacht, daß der eine oder andere Ungläubige - aus mir unerfindlichen Gründen, aber immerhin - zum Glauben an den Islam hätte kommen könnte. Damit tötet dieser Islamist auch potentielle Schwestern und Brüder in spe. Vielleicht gibt's dafür ja eine Jungfrau weniger im Paradies.

Nur gut, daß die Islamisten nicht glauben, daß Gottes Wort lebt, und daß, wie vorhergesagt, das Volk Gottes ins heilige Land heimkehrt. Es sind erst drei Stämme des Volkes Gottes ins heilige Land zurückgekehrt: Dan, Benjamin und Juda. Es fehlen laut Bibel also noch neun Stämme. Und Gottes Wort erfüllt sich immer, auch ohne Sprengstoffgürtel im Pinguinoutfit.

PS: Der Märtyrer im Islam bekommt so etwas wie um die 71 Jungfrauen im dortigen Paradies zur freien Verfügung und Gebrauch. Stellen Sie sich bitte nur einmal vor wie langweilig es werden könnte, eine Million Jahre mit einer Frau zu verbringen. Also eine Million Jahre nur mal so als Hausnummer. Oder 71 Millionen Jahre mit 71 Frauen. Natürlich auch umgekehrt, also mit 71 Männern, wenn es sich um eine Märtyrerin handelt.
Was ich meine? Offenbar geht diese Religion von einer endlichen Ewigkeit aus. Selbst nach schlappen sagen wir mal 10.000 Jahren könnte in einer Beziehung eine gewisse Langeweile einkehren. Und dann gehts wieder los mit der Gier, die Gier nach den Frauen des Nächsten. Das soll das Paradies sein, endlich und nach etlichen Tausend Jahren erneut von Gier und Sexlust zerfressen? Schwerlich.
Da freue ich mich doch auf das neue Jerusalem des jüdisch christlichen Gottes, bei dem das Irdische absolut keine Rolle mehr spielt.

PPS: In Die Zeit vom 31.12.2008 ist unter der Überschrift "Viagra für den Sieg" das Foto (s.u.) eines frisch vermählten Paares zu sehen: er ist 40 Jahre alt, heißt Mohammed, die Braut ist elf Jahre alt, Name Ghulam. Auch diese (Männer-) Freiheit des Islam verteidigen unsere Soldaten am Hindukusch.
Lentz, Januar 2009

 


Die Zeit, Nr.1. 31.12.2008, S.2

Joschka Fischer sprach am 13. Januar in Münster. Auf die Frage, warum man ihn eigentlich auf keiner Friedensdemo sehe, anwortete er:
"Ach wissen Sie (...), ich würde mich freuen, wenn es dabei auch Palästinenser gibt, die gegen die Hamas demonstrieren."
WN, Nr.11, 14.01.2009, RPO4

Hier noch einige Infos über die Palästinenser:
"Demnach kämpften in mindestens 20 Ländern zwischen 2001 und 2004 Kinder aktiv an der Front. Darunter sind Afghanistan, Kolumbien, Elfenbeinküste, Indien, Irak, die palästinensischen Autonomiegebiete (...)."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,328339,00.html
17.11.2004

"Seine Bewegung werde Israel unter keinen Umständen anerkennen, sagte Hamas-Sprecher Muschir al-Masri in der Stadt Gaza. Die Hamas werde "alles in ihrer Macht Stehende unternehmen, um das zionistische Gebilde von der Erde auszulöschen und durch einen unabhängigen Palästinenserstaat zu ersetzen"."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,400457,00.html
12.02.2006

Der Anschlag von Tel Aviv, zu dem sich der Islamische Dschihad bekannte, war der blutigste in Israel seit mehr als eineinhalb Jahren. Die militante Organisation gab den Namen des Attentäters mit Samer Hammad an.Die Tat löste weltweit Empörung aus. Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri sagte in Gaza, solche Anschläge seien Widerstand gegen die israelische Besatzung und gehörten zum Recht des palästinensischen Volkes. Auch die staatliche ägyptische Zeitung "al-Gomhuria" verteidigte die Bluttat als "Märyreranschlag"."
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,411716,00.html
18.04.2006

"Brüchige Waffenruhe zwischen Hamas und Fatah
Nach heftigen Kämpfen zwischen den Palästinensergruppen Hamas und Fatah haben sich beide Seiten auf eine Waffenruhe verständigt. Doch ein Ende der Gewalt bedeutete das nicht. Den ganzen Sonntag über hatten die Palästinensergebiete am Rande eines Bürgerkriegs gestanden."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,455083,00.html
17.12.2006

"Palästinensische Terroristen haben in den vergangenen sieben Jahren etwa 10.500 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert.(...)
Mittlerweile aber sind 32 Israelis durch die Kurzstreckenraketen getötet worden, mehr als 600 Menschen wurden verletzt. Inzwischen besitzen die palästinensischen Terrorgruppen weiterreichende Raketen, die sie seit Beginn der israelischen Vergeltungsoffensive "Operation gegossenes Blei" einsetzen.
Mehrere dieser Grad-Raketen schlugen in den vergangenen Tagen in Aschdod und Beerscheba ein - Städten, die bis zu 40 Kilometer vom Gaza-Streifen entfernt liegen. Laut der israelischen Polizei sind deswegen bis zu eine Million Menschen in Südisrael der Gefahr der Raketen ausgesetzt."
http://www.sueddeutsche.de/politik/538/453232/text/
03.01.2009